irgendwo in schweden
wo schlafen maulwürfe am liebsten?
sehr geehrter fragensteller. sibirische maulwurfforscher haben unlängst herausgefunden, dass maulwürfe – man mag es kaum glauben – am liebsten in den baumwipfeln einer fast zehntausend jahre alten, recht struppigen fichte irgendwo in schweden schlafen. das ist für unsere kleinen, nahezu blinden freunde in zweierlei hinsicht ziemlich doof, um nicht zu sagen tragisch.
zum einen sind maulwürfe nicht sehr gut zu fuß und brauchen für den marsch von castrop rauxel, wo es sehr viele maulwürfe gibt, bis nach schweden rund fünfundzwanzig jahre. das ist für sie – bei einer lebenserwartung von ca. drei jahren – natürlich kaum zu schaffen.
zum anderen sind maulwürfe aber auch nur wenig begabte kletterer. böse zungen behaupten sogar, dass es mario gomez eher gelingen wird, ein tor für deutschland zu schießen, bevor es ein maulwurf schafft, auf einen baum zu klettern.
es ist also davon auszugehen, dass ein maulwurf niemals dort schlafen wird, wo er am liebsten schläft – auf einem verdammt alten baum.
(es ist übrigens auch davon auszugehen, dass ein maulwurf noch vor mario gomez ein tor für die deutsche nationalmannschaft erzielen wird.)



Kommentar von weltdeswissens — 2. April 2009 at 23:18
Heißen Maulwürfe eigentlich grundsätzlich Simon?
Kommentar von frauvivaldi — 3. April 2009 at 08:21
Wer also demnächst nach Schweden fährt, sollte auf kleine blinde Anhalter am Straßenrand achten-
Kommentar von me. — 3. April 2009 at 08:40
das ist keine traene auf meiner wange… das ist nur der regen. (wie tragisch!)
Kommentar von zoee — 3. April 2009 at 08:58
wir könnten doch eine kette bilden und die armen viecher einfach immer weiterreichen. das ist doch schlimm, solche schlafstörungen.
Kommentar von christian s. — 3. April 2009 at 09:13
dazu müssen sibirische mathematiker erst einmal ausrechnen, wie viele menschen wir für solch eine kette brauchen.
@me. – jetzt wissen sie, wieso maulwürfe auch immer so traurig gucken.
@frauvivaldi – oder vorher den garten umgraben.
@weltdeswissens – die meisten maulwürfe heißen olaf. (ich weiß gar nicht, wie sie auf simon kommen.)
Kommentar von JamesdK — 3. April 2009 at 09:54
könnte man den chef eines schwedischen möbelhauses nicht dazu verpflichten, für jedes möbelstück (z.b stefan, der stuhl), dass er nach deutschland importiert, einen maulwurf (olaf, der maulwurf) wieder mit in die heimat zu nehmen? quasi als beitrag zum weltfrieden?
Kommentar von christian s. — 3. April 2009 at 10:18
das ist zumindest schon mal ein guter ansatz. ich werde das den maulwürfen vorschlagen.
Kommentar von Maak — 3. April 2009 at 11:00
ich verwechsle immer maulwürfe mit spechten. ich weiss nur, dass die einen löcher in bäume machen und die anderen löcher in den boden.
jetzt wo sie erklärt haben das es die maulwürfe sind, die gern auf bäumen schlafen kann ich mir wenigstens merken, dass es wohl die spechte sein müssen, die die löcher in den boden klopfen.
Kommentar von Donkys Freund — 3. April 2009 at 13:25
Die Fichte kenne ich! Ist wirklich sehr gemütlich. Man muss sich nur lang anstellen, bis man dran kommt.
Kommentar von christian s. — 3. April 2009 at 18:02
an schönen tagen sogar bis nach castrop rauxel.
Kommentar von juf — 4. April 2009 at 07:03
Ich habe schon vor langer Zeit gewarnt: Herr Gomez schießt im Nationalteam keine Tore! Lange bevor er überhaupt geboren wurde. Meine nächste Prophezeihung: Herr Schwattmann schießt nie ein Tor für Deutschland!
Kommentar von christian s. — 4. April 2009 at 11:51
eine gewagte prophezeihung.
@maak – oh. ich befürchte, ich habe selber maulwürfe mit spechten verwechselt.
Kommentar von PropheT — 5. April 2009 at 11:25
Das erklärt auch, wieso der gemeine Maulwurffresser sich so gerne in Fichten aufhält. Hab mich schon enorm gewundert.
Kommentar von Erdge Schoss — 6. April 2009 at 10:05
Vielleicht, werter Herr Grob, sollte man tauschen: Der Maulwurf kümmert sich um die Tore und Herr Gomez um den Baum.
Herzlich
Ihr Erdge Schoss
Kommentar von Herr Schmidt — 6. April 2009 at 15:23
Ich habe mich dieser Thematik schon vor einigen Jahren angenommen und einen Maulwurfbeschleuniger entwickelt. Dieses Gerät schießt einen Maulwurf mit 400 km/h in Richtung Schweden, werter Herr Grob. Dabei kann ich sogar eine Zielgenauigkeit von 10 Metern um eine entsprechende Fichte garantieren. Toll, oder?
Kommentar von christian s. — 6. April 2009 at 18:08
aber auch gefährlich, oder?
@herr schoss – schläft denn der herr gomez überhaupt gerne auf fichten?
@prophet – das erklärt aber leider nicht, wieso sich der gemeine knödelkäfer auch so gerne in fichten aufhält.