bis in die haarspitzen euphorisiert
als ich heute mitten in der nacht zu hause ankam, wartete ein muskelbepackter und augenscheinlich ziemlich wütender mann vor meiner wohnung und bearbeitete gerade mit einem baseballschläger die blumentöpfe, die oma dosenfuß erst letzte woche neben dem eingang postiert hatte.
“na warte, du blöder hund”, dachte ich, von der lesung in paderborn noch bis in die haarspitzen euphorisiert, und kam mit quietschenden reifen neben dem wüstling zum stehen. da ich aber im nächsten moment in dem aufgebrachten und vermutlich stark alkoholisierten kerl joshi erkannte, der wegen meiner kleinen flunkerei anscheinend mächtig sauer auf mich war, gab ich sofort wieder gas.
joshi, der mich und meinen wagen natürlich sofort erkannte, begann hinter mir herzurennen, merkte aber recht schnell, dass ich wesentlich schneller fahren kann als er laufen und gab schließlich auf.
jetzt sitze ich gerade bei meinem freund simon und schreibe diese zeilen. eben habe ich simon von den beiden lesungen am wochenende erzählt, woraufhin er sich natürlich wieder mal ärgerte, nicht dabei gewesen zu sein. (zu recht!)
wenn auch sie nicht dabei sein konnten oder wollten (buh!) aber trotzdem wissen wollen, wie es war, empfehle ich ihnen die nun folgenden links:
der feuermelder über der bühne war vorsichtshalber abmontiert
eine dreiviertelstunde vorher am wohl abgerocktesten hinterhof-club kölns
zähne mit charme und attraktivität
eine lesung – ein konzert – ein event
auf den zweiten blick ein wirklich wunderbarer abend
wer mich lachen gesehen hat weiß, dass es mir saugut gefallen hat
karma-punkte für das ältere paar
wer sollte davon nichts wissen? ich.
erst worte, dann ganze sätze und geschichten
das letzte wunder eines wochenendes
die alkohollizenz und das schild am eingang des hinterhofs
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und jetzt, bilder:
frau von welt
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herr glumm/500beine
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christian s./der.grob
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juf/taubenvergrämer
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mc winkel
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viktor vaudeville
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(fast) alle zusammen
(es ist übrigens gar nicht so einfach,
den lüsternen blicken des taubenvergrämers zu entkommen.)
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vielen dank an alle, die an den beiden abenden da waren, gelacht und geklatscht haben.
frau diva, frau kleiner.mops, frau anke, herr kaal, herr schmidt und herr konferenz – es war schön, euch wiederzusehen (bzw. kennenzulernen).









Trackback von FrauvonWelt — 18. Mai 2009 at 13:53
In Köln, in Paderborn… in Lloret de Mar…
Ein Wochenende wie keines. Die ersten Berichte trudeln ins Netz:
KonFerenz
Tagesblog
roesisch
Herr Schmidt
Chef Oliver
Vanilla ‘n more
der.grob
Und wenn FrauvonWelt wieder vollständige Sätze bilden kann, die nicht unterbrochen sind durch……
Kommentar von juf — 18. Mai 2009 at 14:26
Ich habe schon bessere Lesungen gesehen, aber nicht am Samstag. Und ich starre nicht bewundernd auf Ihre Herrentitten, sondern eher fasziniert.
Kommentar von Die DiVa — 18. Mai 2009 at 14:42
Da fällt mir aber, werter Herr grob, ein Steinchen vom Herzen, dass Sie mir das Unterschlagen der Aniqueschen High Heels verziehen haben, hätten Sie gefragt hätte ich sie zur Wiedergutmachung in die Nase gebissen.
Herzlichst und ein Stein weniger
Ihre DiVa
Kommentar von me. — 18. Mai 2009 at 15:25
der blick ist goettlich
(und ich werde die naechsten tage nur noch schwarz tragen, weil ich nicht dabei sein konnte.)
Kommentar von Anke — 18. Mai 2009 at 15:35
Herr Grob, wenn ich nächstes Wochenende den aufdringlichen Psychologen an der Backe habe, grüße ich herzlich von ihnen, ja?
Kommentar von Phil — 18. Mai 2009 at 15:47
Oha, ein voller Erfolg also! Gratulazione – dann sind ja einige Akteure für diesen Samstag richtig warmgelesen
Kommentar von KonFerenz — 18. Mai 2009 at 16:07
Dass so wunderschöne Menschen derart schmutzige Gedanken zu Papier bringen und dann auch noch verlautbaren können, hätte ich bis zu diesem Wochenende nicht in meinen versautesten Wachträumen gedacht. Ich werde jetzt versuchen, zu schlafen, um herauszufinden, ob die Träume mich dort auch heimsuchen. Treten Sie einfach ein. Die Tür ist offen.
Kommentar von christian s. — 18. Mai 2009 at 16:35
ich habe mal schmutzige menschen gesehen, die wunderschöne gedanken auf papier gebracht haben. lange zuhören wollte ich ihnen aber nicht, dafür waren sie zu schmutzig und haben auch ein wenig gemüffelt.
@phil – oh ja. warm gelesen und bestens vorbereitet. dem herrn schmidt habe ich zudem noch ein paar wertvolle tipps mitgegeben. also wenn die lesung in hanau nicht wieder ein voller erfolg wird, dann weiß ich auch nicht.
@anke – wenn sie den erstmal an der backe haben, werden sie nicht mehr dazu kommen, ihn von mir zu grüßen.
@me. – anfangs fand ich den blick ja auch irgendwie ganz putzig. aber wenn er einen den ganzen abend lang so anstarrt…
@diediva – hätten sie mir denn auch in die nase gebissen, wenn ich das mädchen mit der penisnase wäre?
@juf – ist ja schön und gut – aber doch bitte nicht den ganzen abend lang.
Kommentar von MC Winkel — 18. Mai 2009 at 18:39
Wieso hast Du mit Photoshop das Holsten-Logo editiert? ^^
Kommentar von christian s. — 18. Mai 2009 at 18:53
aber ich sollte doch jede holsten-flasche editieren, dass sie wie eine kölsch-flasche aussieht!? oder sollte ich jede kölsch-flasche editieren, dass sie wie eine holsten-flasche aussieht? mann, kacke. das habe ich jetzt wohl verbockt.
Kommentar von Pssst! — 18. Mai 2009 at 22:08
so, hr. grob, jetzt zittert mein kinn schon, wie immer, ehe ich zu heulen anfange. ich war auch dabei. in gedanken……
Kommentar von Sonne — 18. Mai 2009 at 22:13
Ich hab schon wieder das Gefühl, etwas Essentielles verpasst zu haben. Wie damals, als ich anstatt in ein AC/DC Konzert, in eine Milva-Operette gegangen bin.
Kommentar von christian s. — 18. Mai 2009 at 23:42
ich kenne das gefühl. allerdings war ich früher auf dem ac/dc-konzert anstatt bei milva, wo alle meine kumpels waren, die mir dann natürlich die nase lang gemacht haben.
@pssst! – und das nächste mal auch körperlich. oder etwa nicht?
Trackback von erdgeschossrechts — 19. Mai 2009 at 08:48
Zwei Städte…
… zwei Nächte, ein Fest: 6 Herrengedecke und ein Sessel aus Plüsch live in Köln und Paderborn …
[mehr in Kürze]
……
Trackback von erdgeschossrechts — 19. Mai 2009 at 14:00
Danke…
In den frühen Morgenstunden gondelten wir durch die Paderborner Innenstadt, um das Hotel zu finden, in dem die Herren Winkelsen und Fitz ihre Koffer abgestellt hatten. Während Herr Winkelsen sich angeblich an nichts zu erinnern vermochte und auch kei…
Kommentar von weltwoweiss — 19. Mai 2009 at 22:06
Heisst daqs auf Ihrem Shirt eigentlich Speed Style oder Speed Stute? Also, falls das relevant ist…
Kommentar von christian s. — 20. Mai 2009 at 11:54
das müssen sie den taubenvergrämer fragen. wenn der es nicht weiß, weiß es niemand – nicht einmal ich.
Kommentar von Krypskytter — 21. Mai 2009 at 17:57
Oh, ich bin ein wenig enttäuscht Herr Grob – hatte ich mich doch so auf das Photo mit dem türkisen Hemd, den gelb-goldenen Sternen und der pinken Krawatte gefreut…
Grüße
Kryps
Kommentar von christian s. — 21. Mai 2009 at 20:14
aber das t-shirt, das ich anhabe, ist doch nun wirklich auch nicht schlecht. das müssen sie doch zugeben.
Pingback von Endlich: Lesungen in Köln & Paderborn - Der Film — 26. Mai 2009 at 00:01
[...] haben das Konferenz-Blog, das Tagesblog, roesisch, Smithers, Oliver, die Working Woman, der.grob, ker0zene, die Diva (die übrigens extra aus der Schweiz angereist kam!), erdge himself, Frau [...]
Trackback von erdgeschossrechts — 27. Mai 2009 at 08:23
6 Herrengedecke und ein Sessel aus Plüsch an jedem Platz der Welt…
Achtung, Achtung! Dies ist eine wichtige Durchsage für Freunde der gepflegten Abendunterhaltung in Deutschland, Österreich und der Schweiz und anders wo!
Für Geld und ein wenig Zuneigung tun wir alles.
Ich wiederhole: alles.
Buchungsanfragen nehmen …
Trackback von 6 Herrengedecke und ein Sessel aus Plüsch — 27. Mai 2009 at 08:52
Live in Köln und Paderborn…
Am 16.05. im Raketenclub, Köln, am 17. im Café Central, Paderborn.
Extrem gut aussehendes Publikum, Riesenspaß: Es war uns ein Fest!
Rückschauen in Text und Bild bei allen Artisten.
Film mit allen, von und bei MC Winkel.
……