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termin bei dr. mabuse

es schrub christian s. in lesungen — christian s. Mo 14 Sep 2009 13:27

ich habe mir heute einen termin bei dr. mabuse geben lassen. er wird morgen meine verkümmerten stimmlippen, die der grund für meine helium-stimme nach alkoholgenuss sind, durch die einer kuh ersetzen. somit werde ich vor der lesung am samstag in berlin meine lesefähigkeiten mit hilfe einer flasche wodka verbessern können, ohne anschließend nach micky maus zu klingen. ich hoffe nur, dass ich mich nach der operation nicht wie eine kuh anhöre. dr. mabuse meint zwar, ich solle mir keine sorgen machen – viele menschen laufen mittlerweile mit den stimmbändern von kühen rum, sogar peter kloeppel – aber ein restrisiko besteht natürlich immer.

wenn sie wissen wollen, wie ich mich nach der operation anhöre und wie meine neuen stimmlippen so klingen, kommen sie doch am samstag einfach um 19:00 uhr ins soupanova nach berlin.

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6 herrengedecke in berlin

14 Kommentare »

  1. Kommentar von juf — 14. September 2009 at 15:41

    Ich werde da sein, oh Freund, oh einziger Freund.

  2. Kommentar von Johanna — 14. September 2009 at 17:01

    Da ich eigentlich mal geplant hatte Fachfrau für Kuhsignale zu werden, lieber Herr Grob, hoffe ich, Sie am Samstag dennoch verstehen zu können, falls Dr. Mabuse doch gelogen haben sollte.

  3. Kommentar von Erdge Schoss — 14. September 2009 at 23:19

    Diese vielen Operationen, werter Herr Grob,

    in jüngster Zeit stimmen mich schon ein wenig nachdenklich:
    Werden wir uns auch in Berlin noch an Ihren Hodenohren erfreuen können?

    Herzlich
    Ihr Erdge Schoss

  4. Kommentar von KonFerenz — 15. September 2009 at 00:03

    Gerne werden, werter Herr Grob, erlauben Sie mir diese Vorsehung, die extra angereiste Damenschar nach der Lesung an Ihnen eine Operation an der offenen Hose durchführen.

  5. Kommentar von funky.cinderella — 15. September 2009 at 00:08

    Ich mag Kühe.
    Sexy.
    Herzlich und ein Bass- Muh,
    f.c.

  6. Kommentar von Die DiVa — 15. September 2009 at 09:32

    Hat das wiederkäuen von Gras, werter Herr grob, einen direkten Einfluss auf Ihre Lesefähigkeit? Sei dem so, empfiehle ich der anreisenden schweizer Zuhörerschaft die zweite ja gar dritte Sitzreihe.

    Herzlichst und Grasflecken gehen so schlecht raus

    Ihre DiVa

  7. Kommentar von Maak — 15. September 2009 at 10:54

    was haben sie gegen micky maus auf wodka? das ist doch viel besser als peter “the kuh” klöppel.

  8. Kommentar von christian s. — 15. September 2009 at 11:02

    eigentlich haben sie recht. micky maus ist ja auch ziemlich smart.

    @die diva – machen sie sich keine sorgen. ich werde ein engmaschiges auffangnetz vor mir aufbauen.

    @funky.cinderella – ich mag auch kühe. am liebsten medium.

    @konferenz – du lieber himmel, meinen sie wirklich? dann sollte ich doch noch für frische unterwäsche sorgen.

    @herr schoss – hodenohren und penisnase werde ich niemals entfernen oder ersetzen. versprochen.

    @johanna – ich werde mir kühe mühe geben. muh!

    @juf – ich hatte es beinahe schon befürchtet. aber irgendwie freue ich mich ja auch …

  9. Pingback von tod eines zu mittag speisenden » phodopus sungorus (73) — 16. September 2009 at 11:56

    [...] sein?” “du klingst wie eine kuh, der man das sprechen beigebracht hat.” “oh, das ist nicht gut.” “aber ungemein komisch.” permalink | trashback uri | keine [...]

  10. Pingback von Lesung in Berlin, 19.09.2009 ab 19.00h — 16. September 2009 at 12:16

    [...] Sonja nenne, weil sie nicht so heißt), dem Taubenvergrämer (aka Taubi, gerne auch Micky), dem grob (aka ‘der Lebensmittelvergifter’) und Herrn Erdge Schoß (hört auch auf den Namen [...]

  11. Kommentar von PropheT — 16. September 2009 at 23:48

    peter klöppel hat eine angenehme stimme.
    ….das ist zwar jetzt kein lustiger kommentar, aber wahr.

  12. Trackback von FrauvonWelt — 17. September 2009 at 23:42

    Harmonie in den Gassen oder total verplüscht…

    FrauvonWelt wirbelt durch die Welt, die sie sich selbst geschaffen hat, und findet nicht die richtige Richtung. Überall flattern rosafarbene Pfeile rum, der eine zeigt hier hin, der andere dort hin, ein dritter weist den Weg zurück, ein vierter zeigt…..

  13. Pingback von Alles freiwillig « JOHANNA SEZ — 20. September 2009 at 20:59

    [...] in mein Blackberry zu tippen. Stattdessen starre ich. Wie kann man sich an einem Abend mit Menschen in einem Raum so verbunden fühlen und am einem anderen Abend mit so ganz und gar niemandem? Ich rutsche auf dem [...]

  14. Pingback von tod eines zu mittag speisenden » das ist wirklich keinem aufgefallen — 21. September 2009 at 13:18

    [...] wirklich keinem aufgefallen?”, fragte simon ungläubig, und ich schüttelte den kopf. da die stimmlippen der kuh, die mir dr. mabuse erst ein paar tage zuvor eingepflanzt hatte, von meinem [...]

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"wie sonderbar", sprach der mann in meinem kopf, rieb sich kurz seine nase und machte einen purzelbaum.