sehr geehrte leserschaft,
aufgrund neuer beruflicher herausforderungen werde ich an diesem wochenende meine heimat, das wunderschöne rheinland, verlassen und hinunter in das ferne bayernlande ziehen, wo die kühe riesige glocken um den hals und die menschen lustige filzhüte auf dem kopfe tragen. zumindest für eine gewisse zeit werde dann auch ich einen filzhut tragen, mir morgens semmel statt brötchen kaufen und abends weizenbier statt kölsch trinken. ob ich dann auch weiterhin die zeit finden werde, „tod eines zu mittag speisenden“ weiter zu führen, kann ich leider noch nicht sagen. das werden die nächsten tage und wochen zeigen. aber vielleicht hilft es ja, wenn sie alle zusammen die daumen drücken…
so, und bevor ich mich jetzt verabschiede, möchte ich die jungen frauen unter ihnen noch vor einem etwa fünfzigjährigen, besoffenen perversling warnen, der nachts mit seiner karre durch die gegend fährt und junges, weibliches gemüse auffordert, in seinen wagen zu hüpfen. geben sie obacht, meine damen, und: „don’t hassel the hoff„.
baby, du fehlst mir jetzt schon 🙁
hehe, viel Spaß beim Weizentrinken, in manchen Sachen ist doch Bayern gar nicht so schlecht, wirst schon noch sehen;)
Wo genau kommst du denn hin?
na doll. ich drücke mal alle sieben daumen – was soll ich wohl den ganzen tag machen wenn es keine groben geschichten mehr gibt :/
Ui toll – ein grob hat uns (gerade) noch gefehlt! 😀 Wohin gehts denn genau?
Kommen Deine ganzen Viecher eigentlich mit? Was macht Deine Schnute?
Noch ein Tip: Wenn Du beim Saupreissneinreisesprachtest „Weizenbier“ als Lieblingsgetränk angibst, kannst du gleich wieder heimfahren (wenn sie Dich nicht vorher erschießen). Weißbier… es heißt Weißbier.
Ansonsten: Herzlich Willkommen!
Na, das braucht noch etwas Starthilfe!
Die Mehrzahl von Semmel ist Semmeln! Wirklich wichtig, sonst bekommt man ja nur ein Brötchen und das ist ein bisschen wenig, oder?
Und bei Ausflügen in die nächstgelegene Zivilisation, sprich ins Schwäbische, sollte man 2 Dinge beachten:
1. Ein Weizenbier bestellt man so: Ä Woiza!
2. Die Worte: Ä Laugäweggle zaubern beim Bäcker das leckerste Brötchen der Welt auf den Tisch!
In diesem Sinne hoffe ich für die Leserschaft, daß die bayrischen Winternächte lang und langweilig werden!
Oh nein … Natürlich freue ich mich für den neuen Job, aber ich will die groben Geschichten weiterlesen. Also: Weiterschreiben! Und wenn es sein muss, eben nachts. Ist mir doch egal.
Eine treue Leserin
Viel Glück und viel Erfolg natürlich auch.
Jetzt habe ich „tod eines zu mittag speisenden“ gerade zu meinem neuen Liebling erklärt, schon wirds auf Eis gelegt. Schlechtes Karma? Ich wohne übrigens auch in Bayern, aber einen Filzhut hab ich nicht auf dem Kopf. Dafür hab ich Lockenwickler in den Haaren. Das müssen die regionalen Unterschiede sein.
Waidamochn, sog i.
Ist denn die Jagd in Bayern für Fünfzigjährige bereits eröffnet? Und braucht es dazu keinen Jagdschein? Kann man da einfach herumkarren in der Hoffnung, ‚zum Schuss‘ zu kommen? Wie steht es mit der Haftung für nachteilige Folgen von Ladehemmungen? Bestehen Unterschiede in den Vorschriften bezüglich Schonzeiten und Reviere? Ich rate dringend zur vorgängigen Einholung eines Gutachtens bei einem anerkannten Jägereijuristen.
sie werden sehen: bayern hat eine schier unendliche zahl an musen. in jedem biergarten finden sie mindestens eine. wenn nicht noch mehr.
das gibt stoff für zahlreiche grobe geschichten.
>ob ich dann auch weiterhin die zeit finden werde, “tod eines zu mittag speisenden” weiter zu führen, kann ich leider noch nicht sagen
„ob ich dann auch weiterhin die zeit finden werde, “tod eines zu mittag speisenden” weiter zu führen, kann ich leider noch nicht sagen.“ hahaha, dieser herr grob – der nimmt uns immer wieder gekonnt auf den arm. aber diesmal habe ich sie sofort durchschaut! der gedanke ist aber auch einfach zu absurd.
des hoaßt „weißbier“.
bestellen sie ein weizen, kill ich sie eigenhändig und dann darf der kleine mann in ihrem ohr selbst versuchen, sie nach vorbild des dsungarischen zwerghamsters wieder zusammenzuflicken, ZEFIX!
Aus Bayern kann man nicht schreiben oder wie? Pah, faule Ausreden. Pfffffffffff.
Nichts läge mir ferner als auch nur noch einmal auf den Hassel zu hoffen. Nach Bayern zu ziehen läge in dieser Wertung aber nur knapp dahinter. Auch wenn ich diese Aussage womöglich irgendwann werde revidieren müssen. Und so schlimm ist es da ja wahrscheinlich auch nicht. Allzuoft stehen einem – neben beglockten Kühen – aber auch einfach Berge im Weg, die den Blick auf den Horizont versperren. Kritischer Umstand für ein Nordlicht, dass drei Viertel seines Lebens die unendlichen Riesenwiesenweiten Ostfrieslands gewohnt gewesen ist. 🙂
Mach kein Scheiß Junge… das Netz braucht Dich!
Aber wenn’s sein muss, dann muss wohl sein.
Also alles Gute, oder Besseres!
Ich schau immer wieder rein^^
aber an Karneval kommste wieder nach Hause, oder?
Alter – alles Gute und pass auf Dich auf. Ich hoffe, ich kann bald wieder etwas von Dir lesen.
Aus dem Rheinland weg kann ich ja verstehen …
… auber dann ausgerechnet Bayern?
Viel Glück! Und gewöhn‘ Dir ja das Schreiben nicht ab,
sonst lassen wir Dich da wieder ausweisen!:)
ich hoffe wir sehen sie wieder, viel glück oder so!
Och nöööö, net aufhören!!!
sie so nah zu wissen, erschreckt mich. 😉
oha… na herzlichstes beinkleid!
denken sie immer dran, kurz bevor sie die geduld verlieren… die könn da nix für…
in bayern gehn die glocken anders…
ich werde Sie vermissen!
Good luck, and thanks for all the fish!
Wann sehen wir Sie wieder?
Über die komische Gattung der Bajuwaren gibt’s mit Sicherheit genügend Anlässe zu schreiben.
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