kurz aber unendlich
kennen sie manuel fladen?
manuel fladen war ein ebenso genialer wie unbekannter blogger, der es geschafft hat, mit gerade mal zwei beiträgen unsterblich zu werden (zumindest in den augen seiner schätzungsweise drei leser, von denen einer ich war). sein erster beitrag – kurz und knapp “nackter hoden” betitelt – begann eher harmlos mit einem kurzen dreizeiler über blumen, steigerte sich dann aber zu einer komplexen und überaus unterhaltsamen abhandlung über die liebhaftigkeit mehliger füße in senf-dijon-sauce. ein jahrtausendtext, der leider einem servercrash zum opfer gefallen ist, wie auch manuel fladen.
sein zweiter und gleichzeitig letzter text – veröffentlicht dreißig sekunden vor dem crash – ist eigentlich nur ein einziger satz, kurz aber unendlich weise. und er geht so: “nach der lesung ist vor der lesung.” ob dieser satz zu dem servercrash führte, konnte nie eindeutig geklärt werden. hartmut engler, ein polizist mit affiger frisur, meinte aber: “ja, möglich wäre es. komm mit mir ins abenteuerland.”
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Kommentar von AnA — 21. Oktober 2008 at 08:00
Ich kenne nur den Bin Fladen. Sind die beiden zufällig verwandt?
Kommentar von Ronnie — 21. Oktober 2008 at 08:04
Manuel Fladen war mir bisher genauso wenig bekannt, wie Google-Maps Ginsheim kennt. Ich nehme an, dass es sich um das 342 km entfernte Ginsheim-Gustavsburg handelt.
Könnten Sie irgendwann in Ihrer Deutschlandtournee einen Abstecher in Bayern machen?
Kommentar von Man in Metropolis — 21. Oktober 2008 at 08:21
Oftmals in der Geschichte gehen, die wirklich bedeutenden Texte, verschollen.
Kommentar von Mone — 21. Oktober 2008 at 08:31
Oh, cool! Aber wann kommen sie endlich nach Freiburg?
Kommentar von zoee — 21. Oktober 2008 at 09:03
ginsheim? wieso?
Kommentar von Erdge Schoss — 21. Oktober 2008 at 09:05
Weil Ginsheim, liebes Fräulein Zoee, die Perle der Toskana ist.
Herzlich
Ihr Erdge Schoss
Kommentar von zoee — 21. Oktober 2008 at 10:39
@erdge_schoss: aber die toskana liegt doch nicht in der pfalz!
Kommentar von Erdge Schoss — 21. Oktober 2008 at 11:49
Ginsheim auch nicht, liebes Fräulein Zoee! Das liegt mitten im Rhein-Main-Gebiet, romantisch eingefasst von Wiesbaden, Frankfurt und Mainz, direkt am Rhein, also quasi mit Seeblick.
Kommentar von MC Winkel — 21. Oktober 2008 at 12:07
Also ich bin da, Herr grob.
Und Manuel bring’ ich mit; ging mit seinem Bruder Coo (Halbire) gemeinsam in die Vorschule.
Kommentar von kleiner.mops — 21. Oktober 2008 at 12:31
Oh fein, Herr Grob. Das ist aber eine illustre Runde! Raketen-Klaus bat mich im Übrigen, dass ich Ihnen eine Nachricht für Cornelia van der Hupe übermitteln soll. Er sagte, er habe “es endlich gegessen”. Ich habe es aufgegeben, seine Sätze zu deuten.
Kommentar von christian s. — 21. Oktober 2008 at 19:21
ich weiß, was es bedeutet. und kann nur sagen: du lieber himmel.
@mc winkel – wenn sie da sind, bin ich es auch.
@herr schoss – und gisela ist die perle von robert.
@zoee – ich sage nur: nabel der welt.
@mone – von freiburg nach ginsheim ist es nur ein katzensprung. kommen doch sie, liebe frau mone.
@man in metropolis – erinnert mich daran, wie mein bruder damals meine texte einfach gelöscht hat.
@ronnie – ach, kommen sie. was sind heutzutage schon 342 kilometer?
@ana – biologisch gesehen sind wir doch alle irgendwie verwandt.
Kommentar von DerTim — 21. Oktober 2008 at 19:45
Bezieht sich nicht auch das international bekannte “Read the fucking Manuel” auf ihn?
Kommentar von Para — 21. Oktober 2008 at 21:33
sie scheinen einfach nicht genug zu kriegen, herr grob
Kommentar von little-wombat — 21. Oktober 2008 at 21:40
HAAAA!!!!!! Ich komme auch!!! lalalalaaaaaaa *träller* laaalalaaaaaalalaaaaaa
endlich darf das wombat auch mal in die toskana….. *hüpf* *freu* und meine liebsten mal persönlich anfassen!
Kommentar von christian s. — 22. Oktober 2008 at 00:21
nur hören, nicht anfassen.
@para – wenn man einmal damit anfängt …
@dertim – na, auf wen denn sonst?
Kommentar von pulsiv — 22. Oktober 2008 at 08:45
sie gierschlund.
viel spaß da!
Kommentar von weltdeswissens — 22. Oktober 2008 at 23:25
Wenn Anfassen verboten ist, brauch ich gar nicht zu erscheinen.
Kommentar von christian s. — 22. Oktober 2008 at 23:27
na gut. einmal kurz berühren geht wohl in ordnung.
@pulsiv – ja, wenn man einmal damit angefangen hat … besten dank.
Pingback von zuckerbrot - Literatur, blog, Kreatives Schreiben, Verlagssuche » Blog Archive » Tagesfunde in den Pagetons. — 4. November 2008 at 10:15
[...] Buch. Frisch befüllt mit frischen Texten aus der Blogosphäre von FrauvonWelt, MC Winkel, der.grob, Taubenvergrämer, Nachrichten aus Absurdistan, 500beine und dem unter dem [hier] verlinkten [...]
Pingback von tod eines zu mittag speisenden » herrengedecke und ein sessel — 7. November 2008 at 18:51
[...] ich zu hause bin. 15 euro sind ja auch wirklich nicht zu viel.” ich nickte. “zu eurer lesung in ginsheim werde ich übrigens auch kommen.” “oh, da freue ich mich aber”, sagte ich wenig [...]
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[...] sie waren großartig, allesamt. vielen, vielen dank”, sprach mich eine junge dame nach der lesung an. “würden sie mir vielleicht ein autogramm geben?”, fragte sie schüchtern. [...]